Sizilien - Italiens schönstes Ende

- gemeinsam mit der Raiffeisenbank Schaafheim die Welt entdecken -

Im Wonnemonat Mai führte die 5. Mitgliederreise der Raiffeisenbank Schaafheim nach
Sizilien. „Italien ohne Sizilien macht gar kein Bild in der Seele...“stellte einst schon Johann
Wolfgang von Goethe fest. Die größte Insel des Mittelmeeres ist seit jeher eine eigene
kleine Welt. Im Verlauf von Jahrhunderten sind in Sizilien die unterschiedlichsten Völker,
Religionen und Sprachen aufeinander geprallt. Die Griechen, die Karthager, die Römer,
alle haben sie Spuren hinterlassen, welche von der Schaafheimer Reisegruppe zu
entdecken waren.

So flog der Tross aus Schaafheim, begleitet von Vorstand Christoph Wunderlich und
Bankmitarbeiterin Bettina Kreuzer, zunächst nach Catania, wo er von dem glänzend
aufgelegten Reiseführer Alex – ein waschechter Sizilianer von großer Statur – herzlich in
Empfang genommen wurde. Kaum angekommen, wurde auch schon wieder das
sizilianische „Festland“ mittels Schnellboot nach Lipari verlassen. Der erste Teil der
einwöchigen Rundreise galt nämlich den Liparischen Inseln. Diese sind eine Inselgruppe
vulkanischen Ursprungs in Nord-Osten Siziliens und bestehen aus sieben bewohnten
Inseln, mit jeweils eigenständigen Charakteren. Flora und Fauna paaren sich hier in
wunderschönem Ausmaß auf Vulkangestein.Von Lipari-Stadt aus erkundete die
Raiffeisengruppe die Inseln Panera, Stromboli, Filicudi und Alicudi. Panera ist fest in der
Hand der italienischen High-Society. Prächtige Villen schmücken die flächenmäßig kleinste
Insel des Archipels. Unter Insidern ist die Insel hauptsächlich bekannt wegen ihrer
bewundernswerten Felswänden aus Lavagestein und den idyllischen Buchten.
Ihre Seetauglichkeit stellte die Reisegruppe eindeutig auf der sogenannten „Feuerstraße“
nach Stromboli unter Beweis. Diese Insel ist vor allem wegen des gleichnamigen Vulkans
bekannt, der heute noch sehr aktiv ist. Bei guter Wetterlage kann man live die Ausbrüche
des feuerspeienden Vulkans beobachten. Dies blieb den Schaafheimern aber leider
vergönnt. Ein Abenteuer war die Seereise zum Stromboli aufgrund der an diesem
Ausflugstag vorherrschenden Schlechtwetterlage mit Windstärke 5 dennoch. Dafür
entschädigte die dezimierte Reisegruppe der Folgetag. Wieder ging es aufs offene Meer
hinaus. Wer sich traute, wurde bei strahlenden Sonnenschein in ruhigem Fahrgewasser
mehr als belohnt. Filicudi und Alicudi werden oftmals auch als die „magischen Inseln“
bezeichnet. Die spektakuläre Felsnadel „La Canna“ sowie die Grotta del Bue Marino
gehören zweifelsohne zu den schönsten Grotten Italiens, die vom Schiff aus zu
bewundern waren. Die Liparischen Inseln sind einfach ein Traum. Aber nicht nur das,
abends bekamen die Raiffeisenmitglieder unverhofft italienische Lebensfreude pur
geboten. In einer kleinen, urigen Taverna schmetterte man zusammen bei
Gitarrenbegleitung die schönsten Volkslieder Italiens.

Der zweite Teil der Mitgliederreise führte die Gruppe wieder zurück auf das „Festland“,
jetzt standen die sizilianischen Sehenswürdigkeiten auf der Tagesordnung, wie
beispielsweise Tagesausflüge nach Noto, Syrakus, Taormina, zur Piazza Armerina und
natürlich zum Ätna.
Die Barockstadt Noto ist Weltkulturerbe und einer der Höhepunkte im Süden Siziliens. Wer
einmal die Stadt betritt, wird noch lange von der Atmosphäre und dem Flair fasziniert
bleiben, welcher insbesondere von der Piazza del Municipio ausgeht. In Syrakus
bewunderte die Reisegruppe würdevolle Patrizierhäuser entlang der Via delle Maestranze.
Ein architektonischer Höhepunkt war hier zweifelsohne der Dom mit seinem
eindrucksvollen Innenraum und der prächtigen Barockfassade. Beim Ausflug zur Piazza
Armerina lernten die Mitglieder der Raiffeisenbank die luxeriöse römische Prunkvilla
„Casale“ kennen. Einen hohen kunstgeschichtlichen Wert erhält der weitläufige Komplex
durch farbenfrohe, wunderschön erhaltene Mosaike aus der römischen Kaiserzeit. Nicht
zu vergessen ist insbesondere der Aufenthalt beim Ätna, Europas aktivsten und
mächtigsten Vulkan. Auf über 1.900 m Höhe spazierte die Reisegruppe zu den
Silvestrikratern und den Lavaströmen aus den Jahren 1983 und 2001. Einige
Reiseteilnehmer wagten sogar eine organisierte Jeep-Rundfahrt auf 3.000 m Seehöhe zu
weiteren eindrucksvollen Kratern.

Die Reise nach Sizilien war sicherlich kein geruhsamer Strandurlaub, obwohl man in
einem Strandhotel am Meer mit allen Annehmlichkeiten nächtigte. Vielmehr hatte die
Mitgliederreise eine Mischung aus sizilianischer Kultur, Sehenswürdigkeiten und eine
atemberaubende Kulisse aus Meer, Felsen und Gärten mit subtropischer Vegetation parat.
Und vor allem kam die Geselligkeit nicht zu kurz. Es wurde viel gelacht und gesungen.
Abschließend bleibt festzuhalten: Sizilien hat sich mit einer überwältigen Schönheit für
immer in die Köpfe der Raiffeisengruppe aus Schaafheim eingeprägt.